MARBURG. (pm.) - 2006 und 2008 ließ der Verband Deutscher Sinti und Roma,

Jutta Wagner vom Staatlichen Schulamt, Oberbürgermeister Egon Vaupel, Rinaldo Strauß vom Landesverband Hessen der Sinti und Roma, Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach und Historiker Dr. Udo Engbring-Romang nach der Vorstellung der Medienbox.
Foto: Edith Pfingst
Landesverband Hessen, einmal in Hessen und dann konkret in einer Stadt untersuchen, wie gut die Themen „Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma“ und Antiziganismus“ in den Schulen bzw. im Unterricht behandelt wurden. Das Ergebnis war eher ernüchternd. Dabei wurde nicht zuletzt von Lehrkräften das Fehlen von Unterrichtsmaterialien bemängelt oder bedauert. Das brachte den Verband mit seinem Vorsitzenden Adam Strauß auf die Idee, selbst Materialien für Schule und Unterricht herauszugeben. Nach Darmstadt, Wiesbaden, Südhessen und Frankfurt ist die Universitätsstadt Marburg der fünfte Ort, für den nun Materialien erstellt worden sind. Die Arbeiten an dieser – eine CD und vier DVDs umfassenden – Medienbox waren im Sommer 2012 begonnen worden und wurden von der Stadt mit 10.000 €uro unterstützt.
Das Konzept der Boxen beinhaltet, dass neben allgemeinen Quellen weitere Unterlagen zur Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma aus der Region bzw. der Stadt den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden, dann Weiterlesen »
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